Wirtschaftliche Auswirkungen und finanzieller Stress für Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen durch Corona

Nov 3, 2020

1. Corona und dessen Einfluss auf die Wirtschaft und Arbeitswelt

Seit Anfang März diesen Jahres, hat Corona Deutschland fest im Griff. Aufgrund des zeitweise exponentiellen Wachstums der an Corona erkrankten Personen, dem damit verbundenen hohen gesundheitlichen Risiko für Bürger*innen und auf Empfehlung von Gesundheitsexpert*innen weltweit, haben sich Bund und Länder in Deutschland zu weitreichenden Maßnahmen zur Eindämmung des Corona Viruses entschieden. Durch starke Einschränkungen des öffentlichen Lebens, wurde und wird nicht nur versucht Corona einzudämmen, sondern auch zwangsläufig die Wirtschaft Deutschlands stark zurückgefahren. Aufgrund ähnlicher Maßnahmen in nahezu allen Ländern weltweit, hat sich Corona nicht nur zum potenziellen gesundheitlichen Risiko, sondern ebenfalls zu einer globalen Wirtschaftskrise entwickelt. Dabei hat der Ausbruch der Pandemie besonders die Arbeitswelt stark verändert und beeinträchtigt.

2. Auswirkungen von Corona für Arbeitnehmer*innen in Deutschland

Die Entscheidung das öffentliche Leben in Deutschland stark zu beschränken oder gar komplett herunter zu fahren, hat zeitweise zum beinahe Stillstand in vielen Wirtschaftsbereichen geführt. Aufgrund fehlender Nachfrage und damit verbundenen Umsatzeinbrüchen, waren und sind viele Firmen dazu gezwungen, weitreichende Maßnahmen zu ergreifen. Diese reichen von langfristig orientierter, staatlich finanzierter Kurzarbeit, über Corona bedingte Entlassungen, bis hin zu Schließungen und kompletten Restrukturierungen von stark betroffenen Geschäftszweigen. Die Pandemie lässt sich auch besonders gut an den Arbeitslosen-/ und Kurzarbeiterzahlen erkennen. Laut der Agentur für Arbeit in Deutschland, lag im September 2020 die Zahl der Arbeitslosen bei über 2,8 Millionen, was einem Anstieg von über 600.000 Arbeitslosen gegenüber dem Vorjahr entspricht. Des weiteren, wurden nach vorläufigen hochgerechneten Daten der Bundesagentur für Arbeit im Juli für 4,24 Millionen Arbeitnehmer*innen konjunkturelles Kurzarbeitergeld gezahlt.

Diese Zahlen sind ein klares Indiz dafür, dass die Wirtschaft und der Arbeitsmarkt nachhaltig durch die Corona Pandemie und die damit verbundenen Maßnahmen betroffen sind. Mitarbeiter*innen sehen sich aufgrund von Corona und den damit verbundenen Maßnahmen ebenfalls mit starken wirtschaftlichen Einschnitten konfrontiert. Diese Einschnitte führen zu finanziellem Stress, welcher sich auf Privat-/ und Berufsleben der betroffenen Personen auswirkt. Weniger Einkommen durch Kurzarbeitergeld oder Angst um die Existenz des eigenen Arbeitsplatzes, sind nur zwei der derzeitigen Szenarien von Arbeitnehmer*innen in Deutschland. Durch einen geringeren monatlichen Lohn aufgrund von Kurzarbeit, können Arbeitnehmer*innen weniger sparen, dadurch weniger Rücklagen für unvorhergesehene Kosten bilden und so letztendlich leichter in finanzielle Schieflagen geraten beim Auftreten dieser. In der Altersgruppe von 30- bis 39-Jährigen kann jeder Fünfte derzeit gar nichts mehr sparen. Insgesamt geben 5,3 Prozent der Befragten an, dass sie heute weniger sparen als vor der Krise, 5,4 Prozent sparen gar nichts mehr, und acht Prozent müssen derzeit sogar ihre Ersparnisse aufbrauchen, um überhaupt über die Runden zu kommen. Die angespannte Situation zeigt sich auch an den steigenden Kreditausfällen von privaten Haushalten. Allein die Sparkassen zählten Anfang Juli gut 189.000 gestundete Verbraucher*innenkredite, wie ein Sprecher der Finanzgruppe mitteilte.

Diese Tendenz lässt sich auch anhand der Entwicklung der Bruttoverdienste in Deutschland während der Corona Pandemie erkennen. Nach stetig steigenden Bruttoverdiensten von 2008-2019, gabe es 2020 eine starken Einbruch dieser. Stark Umsatzeinbrüche vieler Unternehmen der unten aufgelisteten Industrien durch Corona und daraus resultierenden Kurzarbeit, haben zu durchschnittlich niedrigeren Bruttoverdiensten und oben beschriebenen Folgen geführt.

3. Auswirkungen von Corona für Arbeitgeber*innen in Deutschland

Arbeitgeber*innen blicken derzeit in eine sehr unsichere Zukunft, bei der sich langfristige Planungen oft als schwierig erweisen. Aber nicht nur die Wirtschaft an sich stellen Arbeitgeber*innen vor große Herausforderungen sondern meist auch die eigene Belegschaft. Wie bereits in unserem LaraPay Whitepaper beschrieben, wirkt sich finanzieller Stress von Arbeitnehmer*innen negativ auf die Bereiche Produktivität, Krankheitstage und Fluktuation in Unternehmen aus. Durch Ungewissheit, fehlende Planungssicherheit und Kurzarbeit wächst der finanzielle und damit auch psychische Druck für Arbeitnehmer*innen. Nachgewiesenermaßen führt finanzieller Stress durch fehlende Konzentration oder Ablenkung zu Produktivitätsverlust am Arbeitsplatz. Je länger der psychische Stress andauert, desto mehr leidet auch die allgemeine Gesundheit der Betroffenen darunter. Erhöhte Krankheitstage und eine mögliche Suche nach einem sicheren Arbeitsplatz sind die Folgen. Diese Auswirkungen beeinträchtigen betroffene Firmen maßgeblich und kosten diese so jedes Jahr bares Geld. In unserem Kostenrechner für finanziellen Stress in Unternehmen, können Sie ganz einfach und schnell eine erste Einschätzung dafür bekommen wie viel finanzieller Stress Ihr Unternehmen kostet.

4. Wie man es als Unternehmen schafft auch in der Krise seine Arbeitnehmer*innen zu binden, Sicherheit zu schaffen und gleichzeitig Kosten zu sparen

Viele Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen fragen sich derzeit wie es weitergehen wird während und vor allem nach Corona. Wie lange uns Corona noch begleiten wird, ist derzeit schwer abzuschätzen. Nichts desto trotz bietet jede Krise auch Chancen und die Möglichkeit sich gegen den Wettbewerb neu zu positionieren und die Zeit in Phasen des wirtschaftlichen Abschwungs zu nutzen, um beispielsweise neue innovative Ansätze in verschiedenen Bereichen zu testen. Laut einer Umfrage der Beratungsgesellschaft McKinsey & Company sehen knapp 70% der befragten Entscheidungsträgern aus verschiedenen Sektoren der Wirtschaft, Investments in qualifiziertes und talentiertes Personal als Schlüssel zur Bewältigung der durch Corona entstandenen Wirtschaftskrise. Dabei geht es nicht nur um die Gewinnung, sondern auch um die Bindung von Personal an eine Firma.

Speziell in Krisen beschäftigten sich Unternehmen unter anderem immer wieder mit einem bestimmten Thema: Wie geht es meinen Arbeitnehmer*innen, wie kann ich diese an mein Unternehmen binden und wie kann ich es schaffen ihnen zu helfen, gut durch die Krise zu kommen. Wie bereits beschrieben löst eine Krise meist finanziellen Stress bei Arbeitnehmer*innen aus und dieser Stress hat weitreichende Konsequenzen für Arbeitnehmer*innen und Arbeitgeber*innen. Deshalb ist es wichtiger denn je dieses Problem in Unternehmen ernst zu nehmen und zu beseitigen. Aber wie?

Genau hier setzt LaraPay an und bietet einen möglichen Lösungssatz. LaraPay ist Deutschlands erste App, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Arbeitnehmer*innen sowohl kurzfristig als auch langfristig einen umfassenden Lösungsansatz zur Bewältigung von finanziellem Stress zu bieten. Arbeitnehmer*innen haben durch LaraPay die Möglichkeit bei kurzfristigen Liquiditätsengpässen aufgrund von ungeplant auftretenden Kosten direkten Zugang zu bereits verdientem Lohn ganz einfach per App zu bekommen. Das besondere daran: die Auszahlung findet anonym und ohne Auswirkung auf den Cashflow des jeweiligen Unternehmens statt. LaraPay schafft es dabei durch eine flexible Steuerung, den finanziellen Stress von Arbeitnehmer*innen langfristig zu reduzieren. Neben der Lohnvorauszahlung bietet LaraPay außerdem eine Lohnübersicht über bereits verdientes Gehalt des Mitarbeiters direkt in der App. In Zukunft werden außerdem Sparfunktionen und finanzielle Bildung direkt über die App verfügbar sein, um Arbeitnehmer*innen auch langfristig finanzielle Stabilität ermöglichen zu können.

Durch seinen innovativen Lösungsansatz bietet LaraPay Unternehmen die Möglichkeit Arbeitnehmer*innen finanziell zu befähigen und somit als Arbeitgeber*in attraktiv zu bleiben. Zusätzlich bietet LaraPay gerade in der derzeitigen Corona Situation finanzielle Freiheit und Stabilität und sorgt damit für Arbeitgeber*innenbindung und Durchhaltevermögen beim Arbeitnehmer. Neben gesteigerter Produktivität, reduziert sich die Fluktuation und Unternehmen erhalten damit Planungssicherheit für die Zeit während aber vor allem nach Corona. LaraPay bedeutet keine hohen Investitionssummen, keine Änderung der Buchhaltung und Lohnabrechnung sowie ein geringer Aufwand für Ihre IT-Abteilung. Mit LaraPay nutzen Sie die Zeit des Abschwungs für sich und wappnen sich für die Zeit während und vor allem nach Corona.

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